Regio-S-Bahn im Dreiländereck

GRÜN, ROT, BLAU, ORANGE... Bunte S-Bahn Linien bringen die Regio TriRhena zusammen. 1997 Auftakt mit „Grüner Linie“. Stufenweiser Ausbau. Studie belegt volkswirtschaftlichen Nutzen.

Die bunten Linien der Regio-S-Bahn bringen die Menschen im Dreiländereck weiter zusammen. Den Auftakt brachte 1997 die „Grüne Linie“ (Mulhouse - Basel – Frick/Laufenburg). Das trinationale Netz wird Stück für Stück ausgebaut – durch Verbesserungen auf den bestehenden Linien und gänzlich neue Angebote.

Die Infrastruktur der Regio-S-Bahn wird nach einheitlichen Standards ausgebaut. So werden die bestehenden Haltepunkte zu modernen S-Bahn-Stationen aufgewertet. Neue Haltepunkte verkürzen die Wege zur Regio-S-Bahn. Dabei werden die Bahnsteige auf die neuen S-Bahn-Fahrzeuge abgestimmt, damit künftig überall stufenlos in die S-Bahn eingestiegen werden kann.

Grundlage für den Ausbau in Deutschland ist die 1994 abgeschlossene Nutzen-Kosten-Untersuchung, die den volkswirtschaftlichen Nutzen der Regio-S-Bahn nachgewiesen hat. Die Region und das Land Baden-Württemberg verständigten sich daraufhin, angesichts der hohen Investitionskosten, die Verbesserung schrittweise umzusetzen. So wurden zunächst neue Fahrzeuge für die Rheintalbahn (Basel – Offenburg) und die Hochrheinstrecke (Basel – Schaffhausen) beschafft. Danach stand der nun abgeschlossene Ausbau der Wiesentalbahn für die „Rote Linie“ S6 und die „Violette Linie“ S5 sowie der Umbau des Badischen Bahnhofs für die Durchbindung der Roten Linie an.

In den kommenden Jahren wird ein trinationales Netz halbstündlich verkehrender S-Bahnen Realität – mit optimiertem Anschluss an den internationalen Fernverkehr und benachbarte S-Bahn-Systeme (Zürich, Bern, Breisgau-S-Bahn 2020). Um dies zu ermöglichen müssen anspruchsvolle Bahnprojekte in Fern- und Nahverkehr umgesetzt - wie z.B. der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn in Deutschland.

© 2007 ZRL (Zweckverband Regio-S-Bahn Lörrach). Alle Rechte vorbehalten.